© Ali Amiri
Die Körper, die wir festhalten. Die Körper, die wir bewohnen
Autor_in: Ali Amiri (UGC)
Eine poetische Reflexion über das Zeichnen, die Routine und das Wahrnehmen während eines Aktzeichenkurses an der Akademie in Wien.
Veränderung in der Wiederholung beobachten: Eine freie Interpretation der Lehrveranstaltung „Zeichnerische Studien | Abendakt“ mit Gerlind Zeilner.
Ursprünglich habe ich den Kurs belegt, um ECTS-Punkte zu sammeln – doch unerwartet wurde er zu einem persönlichen Wendepunkt. Es erinnerte mich an frühere Zeichensitzungen in Teheran, diesmal jedoch in einem neuen, offenen Kontext. Ich begann, über Routine nachzudenken, über das Sehen selbst und darüber, wie selbst Wiederholung eine stille Form von Widerstand in sich tragen kann. Die Modelle, die Inszenierung, unsere Präsenz – nichts war je gleich. Jede Sitzung brachte etwas leise Neues mit sich – eine Einladung, anders zu schauen und vielleicht auch, uns selbst neu zu sehen.
Ali Amiri ist Filmemacher und bildender Künstler und studiert derzeit an der Akademie der bildenden Künste Wien im Fachbereich Kunst und Zeit | Film. Seine Arbeiten umfassen Video, Performance und narrative Experimente.
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