Portrait Lena Schramek

Bildungswege

Wie ich Kunst mit Dolmetschen verknüpfe

Autor_in: Prima Mathawabhan (UGC)

Lena Schramek ist Dolmetscherin und Übersetzerin. Lena hat am Institut für das künstlerische Lehramt an der Akademie studiert und sie teilt mit uns ihre Bildungswege, wie sie sich nach ihrem Studium entwickelt hat.

Interview und Video: Prima Mathawabhan

Prima Mathawabhan ist Absolventin des Instituts für Kunst und Architektur und studiert seit 2023 am Institut für Bildende Kunst im Fachbereich Kunst und Bild | Grafik an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Kinder sind eingesperrt. Alles gut. Könntest du dich kurz vorstellen?

Ja, hallo! Ich bin Lena. Lena Schramek. Ja, ich bin jetzt 42 Jahre alt, Mutter zweier Kinder und bin in Wien geboren und lebe seitdem hier. Ja, gibt es noch Fragen?

Was hast du an der Akademie studiert?

Ich habe Lehramt studiert für bildnerische Erziehung mit Schwerpunkt: Malerei und als Zweitfach textile Gestaltung.

Was hast du nach deinem Studium gemacht?

Naja, ich habe bei Gebärdenwelt gearbeitet. Das ist eine Nachrichtenplattform, wo Nachrichten von APA-Texten gebärdet werden. Das habe ich bis zur ersten Schwangerschaft gemacht. Also, ich glaube, wahrscheinlich ein gutes halbes Jahr. War dann zu Hause drei Jahre lang und danach wollte ich in die Gehörlosenschule, um dort als Lehrerin zu arbeiten. Dann wurde ich aber ein zweites Mal schwanger und war wieder zu Hause, ein Jahr lang. Und dann habe ich erfahren, dass es eine Dolmetschausbildung/eine Übersetzerausbildung für gehörlose Menschen gibt, nämlich in Salzburg. Und da wollte ich dabei sein und bin dann noch mit Baby und Studium, also Studium sozusagen, dann dort unterwegs gewesen, zwei Jahre lang, habe meinen Abschluss gemacht, meine Prüfung und bin bis jetzt als Dolmetscherin und Übersetzerin tätig.

Wie hat dein Studium deine aktuelle Arbeit beeinflusst?

Also nach dem Studium oder seit dem Beenden des Studiums hat es immer wieder so kleine Dinge gegeben, zum Beispiel für Theater oder Performances auch zeichnerische Dinge und auch natürlich für die dolmetsch-übersetzerische Arbeit habe ich zum Beispiel jetzt im Rahmen des Kunsthistorischen Museums oder des Dom Museums Wien oder vor kurzem auch des Wien Museums immer wieder den Hintergrund gut einbringen können. Und dank meines Studiums, da gut einfach verknüpfen können, wissen einfach, ja, dort gewinnbringend einbringen können und insofern gibt es schon immer wieder Bezüge natürlich.

Danke, das war's eigentlich.
Das war's schon. Super. Na, dann.